Einen Moment bitte...

Interview Tanja Morillas

Redaktion:

Hallo Tanja. Vielen Dank, dass du dir kurz Zeit nimmst, um dich vorzustellen. Wir freuen uns, dich bei TrendPartner willkommen zu heissen und dich etwas näher kennenzulernen.

Am 1. April 2019 hast du deine Arbeit bei TrendPartner aufgenommen. Was hast du vorher gemacht?

Tanja:

In meiner Laufbahn hatte ich erfreulicherweise die Möglichkeit, verschiedene Erfahrungen in der Dienstleistung machen zu dürfen. Gestartet bin ich mit einer KV-Ausbildung im Notariat Dietikon. Danach hatte ich das Glück, meine Aufgabe als Familienfrau mit Freude wahrnehmen zu dürfen, ohne dass ich während dieser Zeit mein berufliches Standbein ganz aufgeben musste. Ich durfte in der Vergangenheit viele spannende sowie interessante Aufgaben erledigen, die mich und meine Kompetenzen massgebend und positiv beeinflusst haben. Es waren verschiedene Anstellungen im Teilzeitpensum, welche mit meinem Alltag als Familienfrau vereinbar waren. Meine Berufserfahrung ist daher breitgefächert und erstreckt sich über die Bau-, Versicherungs-, Gesundheits-, Flughafen- und Sozialbranche. Alle meine Arbeitsstellen erachte ich als wichtige Stationen, die mich geformt und meine Handlungskompetenz gefördert haben. Ich bin froh, all diese Erfahrungen gemacht haben zu dürfen.

Redaktion:

Das hört sich ja richtig spannend und abwechslungsreich an. Uns würde interessieren, welche Aufgaben deine letzte Position beinhalteten. Kannst du uns darüber etwas erzählen?

Tanja:

Die letzten vier Jahre arbeitete ich bei einer Stiftung, welche Menschen mit einer physischen und/oder psychischen Beeinträchtigung in ausgewählten Berufsfeldern ausbildet. Ich startete als Assistentin des Teamleiters „Berufliche Abklärung und –entwicklung“ und unterstützte meinen Vorgesetzten sowohl in der täglichen praktischen Ausbildung der Lernenden im kaufmännischen Bereich als auch in der Potentialabklärung von zugeteilten Klienten der IV. Nach einem Jahr konnte ich mich weiterentwickeln und die Leitung einer von zwei Sekretariatsabteilungen übernehmen. Als Teamleiterin wurde mir die Verantwortung von sieben Lernenden mit diversen Gesundheitsthemen übertragen, welche ich niveaudifferenziert in der Praxis des Front Desks ausbildete. Das bedeutete, dass in der Ausbildungsgruppen Personen zeitgleich auf allen Stufen ausgebildet wurden, nämlich auf Niveau EFZ, EBA und INSOS PrA. Dabei wurde ich von einer Assistentin unterstützt, welche mir fachlich unterstellt war. Aufgrund meiner Leistungen und Interesses wurde mir die Aufgabe anvertraut, das Front- und BackOffice zu einem Kompetenzzentrum zusammenzuführen. Nach erfolgreicher Fusion betreute ich eine Gruppe von bis zu 15 Lernenden und konnte auf die Hilfe von drei Assistentinnen zurückgreifen. Daneben führte ich Workshops und weitere Projektarbeiten aus.

Diese Arbeit erlebte ich persönlich als sehr bereichernd und erfüllend, auch wenn sie oftmals Herausforderung, Flexibilität vs. Stabilität mit komplexen Themen bedeutete. Ich konnte viel profitieren und mich sowohl als Mensch aber auch als Mitarbeiterin mit Führungsaufgaben zielführend weiterentwickeln, was ich sehr schätze und heute täglich gewinnbringend einbringen darf.

Redaktion:

Danke für diesen kurzen Rückblick und nun zur Gegenwart. Zugegeben, TrendPartner ist für dich kein unbeschriebenes Blatt. Du hast bereits in den Anfängen tatkräftig mitgeholfen. Was hat dich dazu bewegt, deiner Karriere eine neue Richtung zu geben und ganz bei TrendPartner einzusteigen?

Tanja:

Das ist richtig. TrendPartner ist auch für mich persönlich eine besondere Erfolgsgeschichte. Der Start von TrendPartner bedeutete für uns als Familie einen gänzlichen Neuanfang, der zuerst eine grosse Herausforderung darstellte. Denn von heute auf morgen in die Selbständigkeit überzutreten, kann auch neue Komplexitäten mit sich bringen. Doch ich möchte diese Erfahrung um nichts missen, da jeder Neuanfang eine Chance mit sich bringt. Und Chancen soll man nutzen! Daher fiel mir der Entscheid nicht schwer, mich heute ganz auf TrendPartner zu konzentrieren. Ich möchte einerseits mein Know-how in den Betrieb einbringen, anderseits auch Neues lernen. Als Ausbilderin, Berufs- und Praxisausbilderin lebe ich die Haltung, dass das Lernen ein Leben lang dauert. Als zielorientierter Mensch ist es mir wichtig, mich weiterzuentwickeln. Mein Ziel ist es, durch Kompetenz, Nähe und Verlässlichkeit sowohl Kunden als auch die Kandidaten von TrendPartner betreuen zu können. Kurz gesagt, möchte ich verbindliche Beziehungen knüpfen und ausbauen, die langfristig Früchte für beide Seiten tragen sollen. Nun mache ich mich auf, die ersten Erfahrungen zu sammeln und darf dabei auf ein grossartiges sowie erfahrenes Team zurückgreifen. Das freut mich sehr, denn ich erachte zielgerichtete Diversität als wichtigen Bestandteil für einen Betriebserfolg. Ich freue mich, dass das Team von TrendPartner dies facettenreich mitbringt. Ich hoffe, dass ich mit meinem Beitrag zur Weiterentwicklung des Betriebes beisteuern kann und wir zusammen mit Kunden und Kandidaten noch viele massgeschneiderte Erfolgsgeschichten schreiben können.

Redaktion:

Schön, das hört sich motivierend an. Du hast gesagt, du lebst die Haltung, dass man ein Leben lang lernt. Wie sieht es mit deinen Weiterbildungen aus. Was hast du gemacht und was planst du noch?

Tanja:

Die Themen Mensch sowie Aus- und Weiterbildung begeistern mich. Ich bin davon überzeugt, dass ein Jeder sich weiterentwickeln kann, wenn er das will. Daher absolvierte ich in den letzten zwei Jahren berufsbegleitend die Ausbildung zur Ausbilderin auf tertiärer Stufe. Die Schultage sind vorbei und ich befinde mich, mit der Abgabe des letzten Kompetenznachweises, im Endspurt. Um meine Kenntnisse im Coaching und im Personalbereich weiter zu vertiefen, strebe ich ab Herbst entsprechende Weiterbildungen an. Wie du siehst, wird mir nicht langweilig und die nächsten 1,5 Jahren wären wieder mit konkreten Plänen abgedeckt. Ich beabsichtige, mit diesen Weiterbildungen TrendPartner mit seinem Team, Kunden und Kandidaten in Zukunft noch effizienter zu unterstützen.

Redaktion:

Dann steht dir noch eine abwechslungsreiche Zeit bevor. Wie gleichst du das im Alltag aus?

Tanja:

(Lacht) In meiner Freizeit stehen meine Familie und unser Hund Nacho an erster Stelle. Ich reise gerne und interessiere mich für Geschichte, Kultur und spannende (Thriller) Bücher. Die Kinder sind im Teenager Alter, was wieder mehr Platz für mich persönlich ermöglicht. Daher kann ich auch meiner persönlichen Leidenschaft der Bewegung nachgehen. Als Nebentätigkeit erteile ich seit 2012 Gruppenfitnesskurse mit diversen Stilrichtungen und bilde mich auch hier regelmässig weiter. Dieses gut bezahlte Hobby gehört zu meinen aktiven Erholungszeiten, auch wenn es Arbeit bedeutet. Ich liebe es, im Tanz oder bei der Ausführung von Liegenstützen die Kursteilnehmer zu motivieren und zu fördern. Ich erachte es als ein riesen Geschenk, auch in meiner Freizeit mit Menschen zu arbeiten, und sie auf dem Weg zur Erreichung ihrer persönlichen Ziele unterstützen zu können.

Redaktion:

Sieht ganz nach einem erfüllten (Arbeits-)Alltag aus. Wir danken dir für deine Zeit und wünschen dir nochmals viel Erfolg und Freude für deine Arbeit bei TrendPartner.

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